Studiengang: Handelslehramt

Das Lehramtsstudium an berufsbildenden Schulen der Universität Hamburg ist seit dem Wintersemester 2007/2008 auf die Bachelor/Master-Studienordnung umgestellt. Der Bachelor umfasst 6, der Master 4 Semester. Die Mindeststudienzeit liegt also bei 10 Semestern. Der Studiengang Lehramt an Beruflichen Schulen schließt mit den Titeln Bachelor of Science (B.Sc.) und dem Master of Education (M.Ed.) ab. Voraussetzung für das anschließende Referendariat ist der Master of Education.


Studieninhalte des Lehramts an Beruflichen Schulen

Neben der Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) sind pädagogische und psychologische Themen Bestandteile des Studiums des Lehramts an Beruflichen Schulen. Zudem das Studium des gewählten Unterrichtsfachs. Außerdem werden die Theoriebildung und die Geschichte der Wirtschaftspädagogik sowie die verschiedenen Ausbildungsmodelle und didaktischen Theorien hier behandelt. Das Studium des Lehramts an Beruflichen Schulen dient grundsätzlich der Vorbereitung auf die Lehrtätigkeit bzw. auf die Vermittlung wirtschaftswissenschaftlichen Wissens.


Berufsfelder

Neben den Tätigkeiten im schulischen Bereich und in der Aus- und Weiterbildung bietet sich Handelslehrern auch die Möglichkeit, für Managementaufgaben in den verschiedensten Formen eingestellt zu werden. Im Schuldienst besteht gegenwärtig ein stetiger Bedarf für Absolvent/innen der Studienrichtung.


Die Arbeitgeber

Wirtschaftspädagogen finden Anstellungen in den Bereichen

  • Managementschulung,
  • Personalentwicklung in Unternehmen,
  • Wirtschaftliche Beratung,
  • Wirtschaftsjournalismus,
  • Berufsorganisationen

und für Lehrtätigkeiten an

  • berufsbildenden Schulen wie Berufs-, Berufsfach-, Fachoberschulen und Wirtschaftsgymnasium,
  • bei privaten Bildungsträgern sowie
  • Industrie- und Handelskammern, Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften.


Typische Aufgaben

Neben dem Berufsbild des Lehrers stehen Tätigkeiten wie

  • Personalanalyse, Personalplanung, -auswahl und -betreuung,
  • Konzeption, Durchführung und Kontrolle von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen,
  • Beobachten des Arbeitsmarktes,
  • Kontaktpflege mit Arbeitsämtern und Berufsschulen sowie
  • Betriebliche Personalpolitik.

Im Bereich der Unternehmensberatung:

  • Analyse von Märkten, Unternehmen und deren Strukturen,
  • Erarbeitung von Vorschlägen für besseres betriebliches Handeln, Akquisition, Beratung,
  • Umschulung/Weiterbildung des Managements.